Sechstes Untersuchungszentrum des LSB in Trier eröffnet

„Orthopaedicum“ sorgt für orthopädisch-internistische und sportwissenschaftliche Rundumbetreuung / Kaderathleten sparen sich lange Anfahrtswege

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Das Orthopaedicum Trier ist seit 26. Juni offiziell als sechstes Untersuchungszentrum des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB) anerkannt. Landeskader-Athletinnen und Athleten können sich dort einmal pro Jahr einer sportmedizinischen Untersuchung unterziehen - für die Kosten kommt der LSB auf.

In der orthopädischen Gemeinschaftspraxis von Dr. Christian Fink, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Sportmedizin, wird das Fachwissen von fünf erfahrenen Orthopäden und Unfallchirurgen sowie Sportmedizinern gebündelt. Im neu gegründeten Praxiszentrum auf dem Petrisberg, einem im Jahr 2011 fertig gestellten und mithin topmodern ausgestatteten Ärztehaus, haben die Kollegen – die selbst im Sport und in der Vereinsbetreuung aktiv sind - ihre Leidenschaft für die Sportmedizin zum Schwerpunkt gemacht. Im Erdgeschoss des viergeschossigen Baus befinden sich Apotheke und Sanitätshaus, in den oberen Geschossen sind Arztpraxen, eine Physiotherapie-Praxis sowie trainings- und leistungsdiagnostische Möglichkeiten angesiedelt. Vertreten sind dabei alle erforderlichen Fachärzte. Orthopäden genauso wie Internisten, diplomierte Sportwissenschaftler oder Physiotherapeuten.

Internistisch werden die Patienten von Dr. Alfons Traut und Dr. Jürgen Grunwald betreut, die regelmäßig die Echokardiographie, die Spiroergometrie, laborchemische Untersuchungen sowie Laktatmessungen durchführen. Die sportwissenschaftliche Betreuung liegt in den Händen von Diplom-Sportwissenschaftler Christoph Müllers, der an der renommierten Deutschen Sporthochschule Köln seine Ausbildung durchlaufen hat. Müllers nimmt regelmäßig Analysen und Bewertungen der Leistungsdiagnostik vor. Orthopädisch und sportmedizinisch werden die Patienten von Dr. Christian Fink, Dr. Bernd Vogt, Dr. Jochen Vogel, Privatdozent Dr. Sebastian Fürderer und Dr. Bernhard Schmitz betreut. Die digitale Röntgendiagnostik ist in der Max-Planck-Straße 7 ebenso Standard wie Sonographie oder Knochendichtemessung. Für die sportmedizinische Betreuung der Landeskader-Athleten, aber auch für die Betreuung etwaiger Bundeskader sind ideale Bedingungen gegeben.

Die operative Einheiten befinden sich im Zentrum der Stadt: Im Klinikum Mutterhaus Trier ist die Belegabteilung mit 30 Betten, im Elisabeth-Krankenhaus geht die konsiliarische operative Tätigkeit vonstatten. Das Orthopaedicum kooperiert mit der Basketball-Bundesliga Mannschaft des TBB Trier und den Regionalliga-Fußballern von Eintracht Trier. Außerdem ist es für die medizinische Betreuung des Rudervereins Treviris 1921 Trier zuständig und zudem im sportmedizinischen Einsatz beim ATP-Tennisturnier „Crédit Agricole Swiss Open“ in Gstaad.

Das Orthopaedicum wird auch von zahlreichen Breitensportlern der Sportstadt an der Mosel aufgesucht, die mit akuten Verletzungen und chronischen Problemen kommen und hier therapiert werden. Eine orthopädisch-internistische und sportwissenschaftliche Rundumbetreuung ist für sie ebenso gewährleistet wie für die Athleten aus dem Landeskader.

Bislang gab es fünf Untersuchungszentren des LSB – zwei in Koblenz und je eines in Mainz, Kaiserslautern und Bad Kreuznach. Im Umkreis von 120 Kilometer um Trier war noch kein solches Zentrum vorhanden. Durch das neue Angebot ersparen sich nun also viele Kaderathleten lange Anfahrtswege zum obligatorischen Medizin-Check.

Weitere Infos gibt es bei: Michael Heinze.