Ruderer Sebastian Schmidt zieht in den Endlauf ein: "Medaille bleibt unser Ziel"

Vierer ohne Steuermann peilt im Finale am Samstag (10.30 Uhr) Edelmetall an / Frühes Aus für Säbelfechterin Alexandra Bujdoso

2012_sebastian_schmidt_fotoDie deutsche Ruder-Flotte schlägt sich bei der Olympia-Regatta weiter achtbar. Am drittletzten Wettkampftag auf dem Dorney Lake von Eton zogen drei weitere Boote in die Endläufe ein - unter anderem der der Vierer ohne Steuermann mit dem Modellathleten Sebastian Schmidt vom Mainzer Ruder-Verein (MRV), der im Halbfinale Rang drei belegte.

"Damit können wie sehr zufrieden sein", sagte DRV-Cheftrainer Hartmut Buschbacher. Obwohl die drei Boote eher als Außenseiter in ihr Finale gehen, hat Buschbacher weitere Medaillen noch nicht abgeschrieben. Vor allem der ungesteuerte Vierer hat seiner Meinung nach Chancen. "Die Jungs könnten das Rennen ähnlich gestalten wie der Achter. Die Erfahrung und den Mut dafür haben sie", sagte er in Anspielung auf die famose Gold-Fahrt des Paradebootes am Mittwoch. Ähnlich wie der Chefcoach liebäugelt auch Schlagmann Sebastian Schmidt aus Mainz mit Bronze hinter den Favoriten aus Großbritannien und Australien: "Eine Medaille bleibt unser Ziel", unterstrich der 1,90 Meter lange Mann.

Säbelfechterin Alexandra Bujdoso indes ist bei den London-Spielen in Runde eins gescheitert. Die 22-Jährige aus Koblenz verlor gegen Sabina Mikina aus Aserbaidschan nach hoher Führung noch mit 13:15. "Ich habe den Faden verloren", klagte die junge Dame Könisgbacher SC Koblenz hernach. Für Bujdoso war es die zweite Olympia-Teilnahme nach Rang 30 vor vier Jahren in Peking. Die viermalige nationale Meisterin war mit dem Säbel einzige deutsche Starterin in der englischen Metropole.
Eton (dpa) - Die deutsche Ruder-Flotte schlägt sich bei der Olympia-Regatta weiter achtbar. Am drittletzten Wettkampftag auf dem Dorney Lake von Eton zogen drei weitere Boote in die Endläufe ein.
Sowohl der Vierer ohne Steuermann als auch die beiden leichten Doppelzweier belegten im Halbfinale jeweils Rang drei. «Damit können wie sehr zufrieden sein», sagte DRV-Cheftrainer Hartmut Buschbacher.
Obwohl die drei Boote eher als Außenseiter in ihr Finale gehen, hat Buschbacher weitere Medaillen noch nicht abgeschrieben. Vor allem der ungesteuerte Vierer hat seiner Meinung nach Chancen. «Die Jungs könnten das Rennen ähnlich gestalten wie der Achter. Die Erfahrung und den Mut dafür haben sie», sagte er in Anspielung auf die famose Gold-Fahrt des Paradebootes am Mittwoch. Ähnlich wie der Chefcoach liebäugelt auch Schlagmann Sebastian Schmidt aus Mainz mit Bronze hinter den Favoriten aus Großbritannien und Australien: «Eine Medaille bliebt unser Ziel», unterstrich Schmidt.
Weniger erfreulich lief es dagegen für Marie-Louise Dräger. Die Einer-Rudererin aus Rostock kam im Halbfinale nicht über den letzten Rang hinaus und muss deshalb mit dem B-Finale vorlieb nehmen.
Die Medaillen des Tages wurden diesmal ohne deutsche Beteiligung vergeben. Gold im Männer-Doppelzweier ging an Neuseeland. Im leichten Vierer ohne Steuermann gab es nach einem packenden Finish das erste Ruder-Gold für Südafrika in der olympischen Historie. Das Rennen im Frauen-Achter dominierte Favorit USA, der damit wie schon vor vier Jahren in Peking Gold gewann.

Weitere Infos gibt es bei: Michael Heinze.