„De Gaulle und Adenauer wären sehr zufrieden“

Deutsch-Französischer Tag 2013 mit Capoeira-Vorführung im Landtag

2013 sport im landtag f lsbDer Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und das Haus Burgund haben in Zusammenarbeit mit der Staatskanzlei und dem Landtag aus Anlass des Deutsch-Französischen Tages bereits zum neunten Mal ein Sportlertreffen organisiert, an dem junge Aktive des Vierer-Netzwerks der Regionalpartner Rheinland-Pfalz, Burgund, Mittelböhmen (Tschechische Republik) und Oppeln (Polen) teilnahmen. 2013 fiel die Wahl auf die brasilianische Kampfkunst Capoeira.

Landtagspräsident Joachim Mertes betonte die weit über das Sportliche hinausgehende Bedeutung der Veranstaltung. „Für Europa und seine weitere Entwicklung ist es eine gute Initiative, wenn junge Leute aus vier Ländern ein Wochenende zusammen sind, gemeinsam ihre Freizeit verbringen, ein kleines Sportturnier bestreiten, Kontakte knüpfen und sich kennen lernen“, so Mertes. „Dies entspricht dem Gedanken der Gründerväter Charles de Gaulle und Konrad Adenauer. Und sie wären sehr zufrieden, wenn sie sehen würden, dass heute auch junge Leute aus Polen und Tschechien mitmachen.“ LSB-Präsidentin Karin Augustin teilte diese Auffassung. „Wir erfahren hier, wie vielfältig diese Ringpartnerschaft inzwischen geworden ist“, sagte Augustin. „Jugendliche führen nicht nur ihre Sportarten vor, sondern lernen sich beim gemeinsamen Trainieren intensiv kennen.“ Auch für Wirtschaftsministerin Eveline Lemke bringt der Sport Menschen einander näher und fördert das partnerschaftliche Miteinander. „Als begeisterte Sportlerin freue ich mich besonders, dass der Sport heute im Mittelpunkt steht“, betonte die stellvertretende Ministerpräsidentin. „Er führt zu Begegnungen, erfordert Teamfähigkeit und Fairplay. All das sind Fähigkeiten, die auch in der deutsch-französischen Freundschaft und auch bei der wirtschaftlichen Zusammenarbeit der beiden Nachbarländer gefragt sind. Diese Zusammenarbeit blüht und wird es auch weiterhin tun.“ Der Deutsch-Französische Tag in Mainz, der junge Menschen aus Frankreich und Deutschland zusammenbringt, sei ein wesentlicher Baustein dafür.

Weitere Infos gibt es bei: Michael Heinze.