6.April: "Internationaler Tag des Sports"

Der 6. April wird zum „Internationalen Tag des Sports“.

Diesen einstimmigen Beschluss fasste die Vollversammlung der Vereinten Nationen (UN) am Freitag in New York. Dabei fiel die Wahl nicht zufällig auf den 6. April: Im Jahr 1896 begannen an diesem Tag die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit in Athen.

„Die Ausrufung des Tages des Sports sind mehr als Worte auf einem Stück Papier. Es ist ein Aufruf zum Handeln, um das Leben von Menschen auf der ganzen Welt zu verändern. Sport ermöglicht einen Zugang zu kultureller Verständigung, Bildung, Gesundheit sowie wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung. Wir haben den wahren Wert des Sports schon häufiger gesehen. Er hilft jungen Menschen Werte wie Selbstdisziplin, Ehrgeiz und Selbstbewusstsein zu entwickeln. Er trotzt Stereotypen und liefert Auswege aus Streit und Kriminalität. Sport kann Menschen in Notlagen Hoffnung bringen“, sagte IOC-Präsident Jacques Rogge in New York, nachdem er der Verabschiedung der Resolution beigewohnt hatte.

Unterstützt wurde Rogge in New York vom Tennis-Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic: „Ich hoffe, dieser internationale Tag wird jeden von uns dazu motivieren, überall die wahren Werte des Sports zu verbreiten: Fairness, Teamgeist und Respekt gegenüber dem Gegner“, sagte der Serbe: „Diese Werte sind universell. Jede erfolgreiche Gesellschaft ist auf ihnen aufgebaut.“

Sowohl UN als auch Internationales Olympisches Komitee (IOC) treten dafür ein, den Sport zu fördern, den Zugang aller Menschen zum Sport zu ermöglichen und seinen Einfluss auf die positive Entwicklung der Gesellschaft hinzuweisen. Der „Internationalen Tags des Sports für Entwicklung und Frieden“ ergänzt den „Olympic Day“, der jährlich am 23. Juni zur Gründung der modernen Olympischen Bewegung begangen wird.

Weitere Infos gibt es bei: Michael Heinze.