Sein Hobby zum Beruf machen

Die 5. Infomesse SPORT berät über Berufsbilder im Sport

 2012_pk_infomesseWer sein Hobby zum Beruf machen kann, ist gut dran. Jede Menge Tipps, wie sportbegeisterte junge Leute dies erreichen, gibt es bei der Infomesse Sport am Sonntag, 26. Februar, von 10 bis 16 Uhr. Der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) präsentiert die mit Vorträgen, Workshops und Infoständen gespickte Messe mit zahlreichen lokalen Partnern im Erich-Schott-Centrum in der Hattenbergstraße 10 in Mainz.


„Der Sport- und Fitnessmarkt ist ein Boommarkt, der große Chancen für junge Leute bietet“, erläuterte Richard Patzke, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) für Rheinhessen. Und daran werde sich auch künftig nichts ändern. Die Sport- und Fitnesswirtschaft sei ein „Riesen-Jobmotor“. In den kommenden Jahren würden dort 250.000 neue Jobs entstehen, davon allein 70.000 in der Gesundheitswirtschaft. LSB-Präsidentin Karin Augustin betonte, dass es bereits jetzt mehr Auszubildende rund um den Arbeitsmarkt Sport gebe als im Bankengewerbe. Für die heutigen großflächigen Sport- und Fitnesszentren mit ihren topmodernen Geräten werden auch in den kommenden Jahren qualifizierte Kräfte benötigt, unterstrichen Augustin und Patzke. Nicht zuletzt seien auch in Sportvereinen bestens ausgebildete hauptamtliche Kräfte immer stärker nachgefragt.
Laut Schirmherr Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG und Vorsitzender des TSV SCHOTT Mainz, absolvieren in seinem Klub zwei Studenten ein duales Studium in den Bereichen Gesundheits- und Sportmanagement. Außerdem haben zwei angehende Sport- und Fitnesskaufleute ihre Ausbildung begonnen.
Für Jugendliche, die noch nicht wissen, welchen Beruf sie ergreifen oder die nach der Schule erst einmal etwas Praktisches machen wollen, kommt ein Freiwilligendienst im Sport in Frage, der in Sportvereinen oder -verbänden sowie im Bereich Ganztagsschule absolviert werden kann. Darüber hinaus kann man sich in dieser Boombranche zum Sport- und Fitnesskaufmann/-frau oder zum Sportfachmann/-frau ausbilden lassen.
Folgende Workshops werden jeweils dreimal angeboten:

Workshop I: Freiwilligendienste im Sport
Ein Freiwilliges Soziales Jahr im Sport kann entweder im Sportverein/-verband (Betreuung, Wettkampforganisation) oder im Bereich der Ganztagsschule (z. B. Leitung einer Bewegungs-AG) abgeleistet werden. Die Einsatzstellen erhalten durch die FSJler wertvolle Unterstützung bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen.

Workshop II: Die beiden Ausbildungsberufe im Sport und Weiterbildungsmöglichkeiten
Seit August 2001 wird die Ausbildung zur/zum Sport- und Fitnesskauffrau/-mann angeboten. Das Arbeitsgebiet liegt in den Geschäfts- und Organisationsbereichen von Vereinen, Verbänden, Betrieben der Fitnesswirtschaft und in der kommunalen Sportverwaltung. Seit August 2007 gibt es zudem die Ausbildung zur/zum Sportfachfrau/-mann.

Workshop III: Studienmöglichkeiten im Sport
Hier werden die vier Studienangebote in Rheinland-Pfalz vorgestellt: Die Trierer Ausbildung zum/zur „staatlich geprüften Sportlehrer/in“, der Bachelor-Studiengang „Sportmanagement“ an der Fachhochschule Remagen sowie die Lehramts- und Master-Studiengänge an der Universität Mainz und der Technischen Universität Kaiserslautern.

Unter den Schülerinnen und Schülern, die an mindestens zwei der drei Workshops teilgenommen haben, werden 50 Karten für ein Heimspiel der Bundesliga-Fußballer von Mainz 05 verlost, die Lotto Rheinland-Pfalz zur Verfügung stellt.

Weitere Infos:

Landessportbund Rheinland-Pfalz, Irene Klempan, Tel.: 06131/2814-373

 

Weitere Infos gibt es bei: Michael Heinze.