Sportakrobatik: Paulina Haas und Nisha Virmani zweimal Deutsche Vizemeister

2013 sportakrobatik neu f s„Wir wollten unbedingt die Qualifikation für die EM in Portugal im Herbst erreichen – und das ist uns wohl gelungen“, strahlten die beiden Damenpaare vom SAV Laubenheim nach den erfolgreichen Finalkämpfen am Pfingstmontag. Zweimal Silber und dreimal Bronze sind eine stattliche Ausbeute.

Attraktiv und auf hohem Niveau waren die Deutschen Sportakrobatik-Meisterschaften der Junioren und Senioren am Pfingstwochenende in Viernheim. Im Rahmen des Deutschen Turnfestes präsentierte die Deutsche Sportakrobatik vor einem beigeisterten Publikum ihr Leistungsvermögen auf angemessener Plattform einer breiten Öffentlichkeit. Diesmal entsprachen „Location“ und Organisation schon eher der Attraktivität einer der weltältesten Sportarten, als dies beim letzten Turnfest in Frankfurt noch der Fall war. Der Ausschluss von Olympia wird nicht mehr lange haltbar sein.

Der Sportakrobatikverband Rheinland-Pfalz (SVR) ging mit den beiden Damenpaaren Felicitas Müller-Haberstock, Tamara Kruse (Junioren) und Paulina Haas, Nisha Virmani (Senioren) vom SAV Mainz-Laubenheim und dem Damentrio Christina Hahn, Annika Ketterer, Isabel Wiesbach vom KKSV Mainz-Finthen (Senioren) an den Start. Mit Bronze in Balance und einem vierten Platz in Tempo erreichten Müller-Haberstock, Kruse die Finalteilnahme und kämpften sich zurück auf den dritten Platz im Mehrkampf (Junioren). Die WM-Teilnehmer 2012 Haas, Virmani kamen über Bronze in Balance und Silber in Tempo ins Finale und behaupteten souverän den zweiten Platz im Mehrkampf (Senioren). Bei der enorm starken Konkurrenz sind die erreichten Platzierungen nicht hoch genug einzuschätzen. Das Finther Damentrio Hahn, Ketterer, Wiesbach verfehlte die Finalteilnahme nur knapp.

„Der SAV Laubenheim hat zurecht einen Namen und hat dies mit der zweifachen Vizemeisterschaft von Paulina und Nisha sowie mit zwei Bronzemedaillen von Fee und Tamara wieder großartig bestätigt, doch wir müssen konsequent weiterarbeiten und benötigten deutlich mehr finanzielle Mittel, um uns breiter aufzustellen“, kommentierte Verbandspräsident Klaus Spengler das Abschneiden seiner Rheinland-Pfälzer.

Weitere Infos gibt es bei: Michael Heinze.