Ohne Kinderschutz keine Zuschüsse

Neue Förderrichtlinien für Landesmittel / Erweitertes Führungszeugnis einsehen

Das Landesjugendamt hat die Voraussetzungen für die Bezuschussung von Maßnahmen der Jugendarbeit angepasst. Mit sofortiger Wirkung müssen Vereine, die Freizeiten, Ferienaktionen, Schulungen für die Jugendarbeit oder Maßnahmen der politischen Jugendbildung durchführen und dafür Landesmittel beantragen, den Beitritt zur Rahmenvereinbarung gemäß §72a SGB VIII nachweisen. Mit dem Beitritt zur Rahmenvereinbarung verpflichten sich Sportvereine, für bestimmte Tätigkeiten in der Jugendarbeit von den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern ein erweitertes Führungszeugnis einzusehen. Ziel ist es, einschlägig vorbestrafte Personen von der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auszuschließen und so den Kinderschutz zu erhöhen. Der Beitritt zur Rahmenvereinbarung ist durch jeden Sportverein individuell gegenüber seinem Jugendamt zu erklären. Im neuen Zuschussantrag ist der Beitritt künftig zu bestätigen. Alte Zuschussformulare verlieren zum Jahreswechsel ihre Gültigkeit.

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Bei ÜL-Fortbildung „Sport im Ganztag“ steht der Ball im Fokus

In Koblenz-Rübenach machen sich 16 Übungsleiter mit dem Konzept der integrativen Sportspielvermittlung vertraut / Soccer Event zieht viele Zuschauer in seinen Bann

In der Sporthalle in Koblenz-Rübenach haben sich 16 Übungsleiter getroffen, um sich im Rahmen der ÜL-Fortbildung „Sport im Ganztag“ mit dem Konzept der integrativen Sportspielvermittlung vertraut zu machen. Marco Meisenzahl, Gymnasiallehrer und zweiter Vorsitzender des Deutschen Sportlehrerverbandes in Rheinland-Pfalz, begeisterte die Teilnehmer nicht nur mit der theoretischen Einführung, sondern auch mit vielen praktischen Übungsformen. Vielfältige Fähigkeiten und Fertigkeiten können mit der „Ballschule“ sportartübergreifend gefördert werden. Das Konzept eignet sich somit hervorragend auch für den Einsatz in der Ganztagsschule. Kaum ein Sportgerät hat so einen hohen Aufforderungscharakter wie der Ball, der an diesem Tag im Fokus stand. Die Spielbegeisterung war bei den Protagonisten jederzeit spürbar.

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Neuer Leitfaden zur Integration durch Sport im Landkreis Bad Kreuznach

Motto: „Verein leben – Gemeinsame Sprache Sport“ / LSB als Projektinitiator

Noch in diesem Jahr wollen die Initiatoren des Projekts „Verein leben – Gemeinsame Sprache Sport“ ihren Leitfaden zur Integration durch Sport im Landkreis Bad Kreuznach herausgeben. Der Leitfaden soll den Verantwortlichen in den Vereinen, Verbandsgemeinden und Flüchtlingsorganisationen Antworten auf Fragen bieten, die sich im Rahmen einer Integration in die Vereine ergeben. „Mit dem Projekt und den damit verbundenen regelmäßigen Dialogwerkstätten haben wir eine Atmosphäre des Vertrauens geschaffen“, macht Nedia Zouari-Ströher, Referentin für das Bundesprogramm „Integration durch Sport“ und Projektinitiatorin beim Landessportbund, deutlich. „Die Teilnehmenden haben auf Augenhöhe miteinander diskutiert und einander Fragen gestellt, die man sich vielleicht nicht getraut hätte zu stellen. Wichtig war uns, miteinander – und nicht übereinander – zu sprechen.“ Der Sport biete einen informellen Raum der Begegnung, in dem Erfolgserlebnisse sofort ausgekostet werden können, sei es lediglich durch das geschossene Tor oder den gemeinsamen Jubel darüber.

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Achter Sports for Peace-Workshop in Ruanda ein voller Erfolg

Intensive Woche mit Bewegung, Spiel und Spaß / Lotto Stiftung, Partnerschaft RLP/Ruanda und Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur RLP leisten wertvolle Unterstützung

Ruanda, das Partnerland von Rheinland-Pfalz, hat einen Bevölkerungsanteil von unter 15-Jährigen von 42 Prozent (4,9 Millionen), eine der jüngsten Bevölkerungen der Welt, was gleichzeitig die große Bedeutung von Bildung und Erziehung hervorhebt. Ein effektives und vielfältig einsetzbares Bildungs- und Erziehungsangebot bietet sich im Sport. Bislang ohne formale Ausbildung für Lehrer und ohne strikte Vorgaben der Lehrinhalte ist in Ruanda das Schulfach Sport, weshalb der Landessportbund mit seiner Expertise im Sportbereich seit 1984 in der Aus- und Fortbildung von Sportlehrern, Übungsleitern und Jugendbetreuern in Ruanda aktiv ist. Bei der achten Auflage des „Sports for Peace“ Workshop unter der Mitwirkung der Lotto Stiftung RLP, der Partnerschaft Rheinland-Pfalz/Ruanda und dem Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur RLP wurden von 28. Oktober bis 2. November 19 Sportlehrer und fünf Sportlehrerinnen von Partnerschulen des Partnerschaftsbüros RLP/Ruanda zu einem einwöchigen Seminar nach Kigali eingeladen.

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Rheinland-Pfälzische Inklusionswoche von 11. bis 17. November

33 Veranstaltungen an sieben Tagen / Im Fokus stehen Mitmachaktionen und das jährliche Netzwerktreffen / Schulung der Sport-Inklusionslotsen am 15. November

Die Steuerungsgruppe Inklusion – bestehend aus Landessportbund RLP, Behinderten- und Rehabilitationssportverband RLP, Special Olympics RLP und Gehörlosen Sportverband RLP – veranstaltet von 11. bis zum 17. November eine landesweite Themenwoche, in der sich alles um den inklusiven Sport dreht. Eingeladen sind Menschen, die die Möglichkeit beim Schopf packen wollen, an sieben Tagen die Vielseitigkeit der Inklusionsarbeit im rheinland-pfälzischen Sport kennenzulernen.

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Uni Mainz bestätigt Wirksamkeit des Sportsponsorings von Lotto Rheinland-Pfalz

Befragungen von gut 4.000 Personen und Besuchern von Sportereignissen / Bekanntheit des Unternehmens profitiert stark vom flächendeckenden Engagement im Spitzen- und Breitensport

Lotto Rheinland-Pfalz schlägt mit seinem umfangreichen Sportsponsoring seit Jahrzehnten den richtigen Weg ein. „Es ist für uns von großer Bedeutung, dass nun auch eine unabhängige universitäre Studie belegt, dass unsere strategische Ausrichtung in Sachen Sportsponsoring die gewünschten Ergebnisse für die Wahrnehmung unseres Unternehmens erzielt“, freut sich Jürgen Häfner, Geschäftsführer der Lotto Rheinland-Pfalz GmbH. Das „Unternehmen des Sports“, 1948 von den drei Sportbünden des Landes gegründet, unterhält seit Jahrzehnten ein in Umfang und Intensität wohl einmaliges System des Sportsponsorings mit über 160 Partnervereinen diverser Sportarten in ganz Rheinland-Pfalz, die als Gegenleistung für finanzielle Zuwendungen für das Unternehmen und seine positive öffentliche Wahrnehmung werben.

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Verbandsförderung ändert sich

50 Funktionäre bei der Tagung der Leistungssportbeauftragten in Mainz mit von der Partie / Auch Talententwicklung und Prävention sexualisierter Gewalt auf der Agenda

Kontrovers diskutiert wurde am Mittwochabend bei der Tagung der Leistungssportbeauftragten der Landesfachverbände des LSB der konzeptionelle Entwurf der künftigen Sportartenbewertung in Rheinland-Pfalz. Außerdem standen die Talententwicklung sowie die Prävention sexualisierter Gewalt im Mittelpunkt des Abends. Wie Thomas Kloth, LSB-Abteilungsleiter für den Leistungssport, vor 50 Funktionären erläuterte, hat sich die im Jahr 2009 erarbeitete „Rahmenrichtlinien zur Förderung des Nachwuchsleistungssports“, die auf der 1998 erstellten Rahmenkonzeption des Landesausschusses Leistungssport aufbaut, schrittweise bei den Landessportbünden zu einem anerkannten und erprobten Konzept für eine Kriterien geleitete Bewertung der Nachwuchsförderung entwickelt.

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Dank GlücksSpirale: Neue Hochsprungmatte für „Buweturne“

TV Hinterweidenthal profitiert von Nummernlotterie / 1.000 Euro für junge Turner

1.000 Euro aus den Mitteln der GlücksSpirale des Landessportbundes Rheinland-Pfalz erhielt der TV Hinterweidenthal im Rahmen des „Buweturne“-Trainings auf dem Gelände des TV. Den Scheck überreichte Elke Rottmüller, die Präsidentin des Sportbundes Pfalz. Der TV Hinterweidenthal ist bekannt in der Pfalz. Mit über 600 Mitgliedern, davon über 130 im Kinder- und Jugendbereich, bietet er zahlreiche Sportangebote in Leichtathletik und Turnen an. Sven Greiner ist Jugendleiter beim TV und hat sich beim Sportbund für die Fördermittel aus der GlücksSpirale beworben: „Wir benötigen dringend eine Hochsprungmatte, die uns etwa 3.000 Euro kostet.“ Greiner selbst machte mit der Abteilung „Buweturne“ bis etwa Anfang Oktober Leichtathletiktraining, und zwar mit dem Ziel, dass möglichst alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 16 Jahren, das Sportabzeichen absolvieren können.

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„Unser ganzes Engagement gilt den Sportlern“

athleta-Geschäftsführer Christian Weinzierl vom Bayerischen Landessport-Verband (BLSV) im Interview über Ökosystem-Architektur und BLSV-Cloud

Beim sportiven Digi-Event im Haus des Sports in Mainz hat Christian Weinzierl am 23. Oktober Einblicke in die Digitalisierung des Sports in Bayern gewährt. Im Interview äußerst sich der Geschäftsführer der athleta GmbH des Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV) unter anderem dazu, was der Landessportbund Rheinland-Pfalz von Bayern lernen kann und wie auch rheinland-pfälzische Vereine davon profitieren können.

Herr Weinzierl, warum sollte jeder Verein und Verband das Thema Digitalisierung als sein Thema ansehen?

In den 90er Jahren hätte es in Nürnberg niemand für möglich gehalten, dass das weitläufige Quelle-Areal oder in derselben Straße auf dem Weg nach Fürth die Triumph-Adler Werkhallen schon gut ein Jahrzehnt danach ein Stück bitterster Stadtgeschichte sind. Was war geschehen? Die Verantwortlichen haben in ihrer Saturiertheit nicht erkannt, dass ein über Jahrzehnte exorbitant erfolgreiches Geschäftsmodell binnen weniger Jahre durch eine Marktdisruption in den Ruin führt.

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Vereinssoftware als Forschungsthema

Studentisches Projekt am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz gibt wertvolle Handlungsempfehlungen / Präsentation der Ergebnisse beim Digi-Event in Mainz

Vereinssoftware – unter diesem Motto stand ein studentisches Projekt am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz rund um die Digitalisierung des Vereinslebens. Ziel war es, eine Orientierungshilfe für Vereine zu entwickeln. Beim Digi-Event in Mainz stellten die Studierenden um Felix Hölscher und Pia Wöhner – nach eigenem Bekunden alles keine IT-Experten – das Projekt näher vor. Hintergrund: Deutscher Turnerbund und Landessportbund Rheinland-Pfalz wollen ihren Mitgliedsvereinen bei der Auswahl von Vereinssoftware unterstützen, die die aktuellen Angebote genauso berücksichtigt wie die Nachfrage der Vereine sowie künftige Möglichkeiten der Digitalisierung von Vereinsprozessen. Auf dem Markt für Vereinssoftwares treffen Softwareanbieter (Angebot) und Vereine (Nachfrage) aufeinander. Bei der Analyse des Angebots fiel den jungen Forschern direkt auf, dass der Markt mit mehr als 170 Softwares eminent unübersichtlich daherkommt.

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Achter LSB-Workshop „Sports for Peace“ in Ruanda eröffnet

24 Lehrerinnen und Lehrer lernen, wie man Sport als Mittel zur Konfliktlösung einsetzt / Lotto-Stiftung RLP leistet wertvolle Unterstützung

Pünktlich um 9 Uhr haben am Montag die Referenten Jessie Bohr und Daniel Hertzler die inzwischen achte Auflage des Workshops „Sports for Peace“ des Landessportbundes Rheinland-Pfalz in Kigali, der Hauptstadt Ruandas, eröffnet. Franz Eichinger vom Koordinationsbüro des Landes Rheinland-Pfalz in Ruanda begrüßte 24 motivierte Lehrer, darunter auch fünf Frauen. Die Teilnehmer sind allesamt Sportlehrer, von Partnerschulen – Primär- und Sekundärstufen – des Landes Rheinland-Pfalz. Sie sind aus allen Teilen Ruandas angereist. Dies beweist wiederum, dass die Ausbildung des LSB mit Unterstützung der Lotto-Stiftung und des Landes Rheinland-Pfalz seit 2012 einen hohen Stellenwert in den Schulen des Partnerlandes genießt. Das Projekt „Sports4Peace“ (Sport für den Frieden) macht die Kombination von Sport und Friedensarbeit durch die Organisation von Workshops möglich.

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„Der Sport braucht ein schönes Zuhause“

LSB-Forum „Kreativer Umbau und Erweiterung von Sportstätten“ in Kaiserslautern

Deutschland ist vom Sportstätten-Weltmeister abgestiegen in die Niederungen der Kreisklasse. Das betonte Sebastian Schneider, Referent Sportstätten und Umwelt beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), anlässlich des Forums „Kreativer Umbau und Erweiterung von Sportstätten – Möglichkeiten der bedarfsgerechten Sportanlagengestaltung mit unterschiedlichem Budget“. Eingeladen in die Räumlichkeiten des Sportbundes Pfalz nach Kaiserslautern hatte der Landessportbund in Kooperation mit dem Städtetag, dem Gemeinde- und Städtebund und dem Landkreistag Rheinland-Pfalz sowie dem Institut für Sportstättenentwicklung (ISE).

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SWR-Fernsehen und LSB auf der Pirsch nach den „Sporthelden 2019“

Originelle, engagierte, beeindruckende Sportlerinnen und Sportler und deren Geschichte gesucht / Vorschläge sind bis 7. November möglich

SWR Sport in Rheinland-Pfalz in Kooperation mit dem Landessportbund sucht Sportlerinnen und Sportler aus unserem Bundesland, die im Jahr 2019 herausragende Leistungen oder Engagements erbracht haben. Es geht dabei nicht in erster Linie um Titel, Triumphe, WM-Teilnahmen, Medaillen oder Rekorde. Vielmehr geht es um beeindruckende Persönlichkeiten und deren besondere Geschichten in diesem Sportjahr. Diese könnten sein: Eine besonders faire Geste, ein respektvoller Verzicht, ein herausragendes ehrenamtliches Engagement, eine starke Haltung gegen Rassismus, das Verarbeiten eines Schicksalsschlages, das couragierte Anprangern von Missständen oder das Meistern der Doppelbelastung Beruf/Sport. Jung oder Alt, Profi oder Amateur, Mann oder Frau – gesucht werden also echte „Sporthelden 2019“ aus Rheinland-Pfalz.

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Stolz wie Oskar auf die tollen Leistungen

Beim „Empfang der Besten“ in Mainz ehrt der LSB seine erfolgreichsten Sportler

Beim „Empfang der Besten“ haben der Landessportbund und die Sporthilfe Rheinland-Pfalz am Freitagabend in der Lotto-Loge der Opel Arena in guter Tradition ihre erfolgreichsten Sportler des Jahres geehrt – und damit die Titel, Medaillen und Top-Platzierungen bei Welt- und Europameisterschaften gewürdigt, die sie in den vergangenen Monaten errungen hatten. Neben Prominenz aus Sport und Politik waren auch diverse Kuratoren beim Empfang dabei – unter anderem Vorstandsmitglied Stephan Wilhelm von Hauptsponsor EWR, Bernd Koslowski von der VRM oder auch Ralf Anselmann samt Frau und Sohn vom Weingut Anselmann. Die Anselmanns nutzten die Gelegenheit zu einem Schnappschuss mit den pfälzischen Leichtathletik-Heroen Raphael Holzdeppe und Christin Hussong – und freuten sich wie Bolle, dass die beiden Ausnahmekönner vom LAZ Zweibrücken sogar kurz ihre warme Mahlzeit unterbrachen für das begehrte Erinnerungsfoto vor den LSB- und Sporthilfe-Bannern.

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„Digitalisierung kennt keine Grenzen“

Digi-Event lockt 50 Experten und Interessierte ins Haus des Sports nach Mainz / Wie Vereine und Verbände von den neuen Möglichkeiten der Informationstechnologie profitieren können

Digitalisierung – einer der Megatrends in Wirtschaft und Industrie. Klar, dass auch Sportvereine und Sportverbände davon profitieren wollen, dass Informationstechnologie immer mehr Möglichkeiten vermittelt. Am Mittwoch fand unter Federführung der AG Digitalisierung des Landessportbunds das erste „Digi-Event“ im Haus des Sports in Mainz statt. Sinn und Zweck der Digitalisierung im Sport sei es, „den Leuten in den Vereinen das Leben einfacher zu machen“, betonte AG-Leiter Detlef Mann. Wenn ein Verein eine gute Digitaltransformation hinlege, habe er es vielleicht leichter, Ehrenamtler zu finden für die Vereinsführung, so die These des Präsidenten des Rheinhessischen Turnerbundes. „Wir müssen aufpassen, dass wir als Verbände und auch als Gesamtsport über das Thema Digitalisierung das Thema Zukunft nicht vernachlässigen“, urteilte Mann vor 50 Experten und Interessierten aus Vereinen und Verbänden.

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Vereine für Pilotprojekt "Digitale Vereinsberatung" gesucht

Digitale Vereinsberatung - Transfer von Wissenschaft in die Praxis

Mit dieser Aufgabe sind Vereine in Rheinland-Pfalz gleichermaßen konfrontiert: Ehrenamtliche für die Arbeit im Verein gewinnen und langfristig für die Aufgaben begeistern und motivieren. Viele Vereine meistern diese Aufgabe gut, andere tun sich schwer. Vereine die sich diesem Thema mit einem neuen Ansatz widmen möchten, haben nun die Möglichkeit an einem Pilotprojekt teilzunehmen. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Bindungs- und Rekrutierungsproblemen sollen dabei in die Praxis überführt werden.

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„Kita-Kids – mit Bewegung schlau und fit!“

„Bildung durch Bewegung“ steht im Mittelpunkt bei Jahrestagung der Bewegungskitas in Andernach

Zu Gast bei der Unfallkasse RLP in Andernach waren 111 Mitarbeiter der 125 bisher zertifizierten rheinland-pfälzischen Bewegungskitas. Das sind Profis, denen die große Bedeutung der Medien „Bewegung und Sport“ bewusst ist – sie arbeiten damit schwerpunktmäßig in ihren Einrichtungen um Kinder bei ihrer gesundheitlichen Entwicklung zu fördern. Unterstützt werden sie dabei von Sportvereinen, die ihre Kompetenzen mit einer Kooperation in die Kindertagesstätten bringen. Ein wichtiges Qualitätskriterium, um die Auszeichnung zur „Bewegungskita RLP“ zu erhalten. Das Engagement der Vereine wird mit einem Förderbetrag von 300 Euro jährlich von der LSB-Sportjugend bezuschusst.

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Nachhaltigkeit stärken: Berliner Erklärung der Konferenz der Landessportbünde

In einer gemeinsamen Erklärung haben sich die Landessportbünde am 19. Oktober 2019 bei ihrer Konferenz in Berlin zu einer Stärkung der Nachhaltigkeit verpflichtet. Besonders in den Fokus rückte dabei das verstärkte Interesse, nicht nur die ökologische Dimension der Nachhaltigkeit zu stärken, sondern ebenso die soziale und ökonomische Dimension. Dabei geht es unter anderem sowohl um den verantwortungsbewussten Umgang mit Natur und Umwelt als Sportraum als auch um Maßnahmen der Abfallvermeidung sowie um faire Produktions- und Handelsbedingungen. Die Berliner Erklärung im Wortlaut:

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„Großartige Frauen bringen sich hervorragend ein“

Bei Empfang im Erbacher Hof in Mainz blickt der LSB auf „50 Jahre Frau im Sport“ zurück / Viel Lob von Frauenministerin Anne Spiegel

Die Benachteiligungen von Frauen im Sport sind unerträglich und müssen konsequent abgebaut werden. Das betonte Anne Spiegel bei der Festveranstaltung „50 Jahre Frau im Sport“ vor 80 Gästen im Erbacher Hof in Mainz. „Als rheinland-pfälzische Frauenministerin setze ich mich dafür mit aller Kraft ein – und nicht nur als Politikerin, sondern auch als ehemalige Kickboxerin habe ich gelernt zu kämpfen.“ Damit im Sport wirkliche Gleichstellung der Geschlechter Realität werde, brauche es mehr Frauen in Führungspositionen, um die Strukturen aufzubrechen und zu verändern, urteilte die Festrednerin. Dabei seien Mentoringprogramme und spezielle Qualifizierungsangebote für Frauen hilfreich. Laut Spiegel sind auch Netzwerke für Frauen in Führungspositionen wichtig. Um sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Gremien und Führungspositionen des Sports müssten paritätisch besetzt sein. Gleichstellungspläne und Leitbilder trügen zu mehr Chancengleichheit für Frauen bei.

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Europäisches Jugendforum in Villé

Ehrenamtlich engagierte junge Menschen sollen vernetzt werden / Internationales Jugendteam des LSB bringt sich rege ein / Ziel: Internationale Sportbegegnungen fördern und unterstützen

Von 11. bis 13. Oktober haben sich junge Sportler aus den drei Partnerregionen Rheinland-Pfalz, Burgund-Franche-Comté und Oppeln im Rahmen eines europäischen Jugendforums im Elsass getroffen. Ziel der Veranstaltung war es, die ehrenamtlich engagierten jungen Menschen zu vernetzen, um internationale Sportbegegnungen zu fördern und zu unterstützen. Das internationale Jugendteam des Landessportbundes hat sich Ende 2018 gegründet, um ehrenamtlich tätige junge sportbegeisterte Europäer zusammenzubringen. Junge Menschen aus ganz Europa sollen zusammenkommen, um den Kontinent besser zu vernetzen und sich als Multiplikator für die Werte des Sports im Rahmen der EU einzusetzen. Die Mitglieder des internationalen Jugendteams treffen sich regelmäßig, um spannende Projekte zu planen.

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