Sportentwicklungsbericht: Trainer und Übungsleiter im Land haben viel Spaß an ihrem Job

Die Studie der Kölner Forscher aus rheinland-pfälzischer Perspektive / Nicht wenige Vereine plagt mindestens ein existenzielles Problem

Ehrenamtliche Funktionsträger, Übungsleiter und Trainer sowie Kampf- bzw. Schiedsrichter zu gewinnen und zu binden, ist eine der größten Herausforderungen der Zukunft für die 90.000 Sportvereine in Sportdeutschland. So lautet eine zentrale Erkenntnis des Sportentwicklungsberichtes 2017/2018 (SEB). Eine Auswertung aus rheinland-pfälzischer Perspektive. Die Sportvereine zwischen Westerwald und Südpfalz, zwischen Westeifel und Rheinhessen legen – wie auch bundesweit – insbesondere Wert auf Gemeinschaft und eine demokratische Beteiligung im Verein. Im Vergleich zum Bundesschnitt engagieren sich die rheinland-pfälzischen Vereine etwas stärker im Kinder- und Jugendsport, im Seniorensport, im Mädchen- und Frauensport sowie im Gesundheitssport. „Außerdem ist das Engagement durchschnittlich etwas höher ausgeprägt als auf gesamtdeutscher Ebene für Menschen mit Migrationshintergrund sowie für Flüchtlinge“, schreiben die Autoren der Studie, Wissenschaftler der Sporthochschule Köln.

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Tunesische Tennisspieler erstmals zu Gast bei den SiNN Mainz Open

Partnerschaft zwischen TC Hammamet und TSC Mainz in Zusammenarbeit mit dem LSB entstand im vergangenen Jahr/ Mehr als 150 Matches am Ebersheimer Weg

Vom 16. bis 18. August steigen auf dem Gelände des TSC Mainz die 4. SiNN Mainz Open, ein DTB-Ranglisten Turnier für Damen, Herren und die Jugendklassen U12/ U14/ U16. Drei Tage lang steht das Tennis im Vordergrund. Mit Wettbewerben in den Klassen Aktive Damen/Herren sowie den männlichen und weiblichen Jugendklassen U12, U14 und U16 wird es zu mehr als 150 Matches kommen. Nicht nur Leistungssportler sind gemeldet, auch Breitensportler sind der Einladung gefolgt, sodass es ein Turnier der Extraklasse wird. Ziel der Organisatoren ist es, Mainz als Sportstadt vorzustellen und bekannter zu machen. Sie wollen ihr hochklassiges Event zum Aushängeschild der Stadt machen.

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European School Sport Day am 27. September

Europaweiter Flashmob in Sachen Bewegung und Sport / LSB-Initiative „Bewegte Köpfe – denken schneller“ fördert das Event

Innerhalb der Europäischen Woche des Sports steigt am Freitag, 27. September, der European School Sport Day (ESSD). Ein Event, das bisher 1,5 Millionen europäische Schüler in 20 Ländern unter dem Motto #BeActive zu sportlichen Aktivitäten animiert hat. In diesem Jahr findet der Tag erstmals auch in Deutschland statt. Gemeinsam mit Sportlehrerverband und Bildungsministerium ruft der Landessportbund Rheinland-Pfalz im Rahmen seiner Initiative „Bewegte Köpfe denken schneller“ alle Schulen sowie die in Schulkooperationen engagierten Vereine auf, sich an diesem europaweiten Flashmob in Sachen Bewegung und Sport zu beteiligen und möglichst viele Schüler zu animieren, kreativ zu sein und sich zu bewegen. Die LSB-Initiative wird von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank Südwest eG gefördert und vom Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz unterstützt. Registrierung und weitere Infos unter www.essd.eu/de. Eine Förderung der Aktion ist mit Anmeldung im Rahmen der Initiative „Bewegte Köpfe denken schneller“ möglich unter www.lsb-rlp.de.

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LSB-Sporthilfe mit neuem Internet-Auftritt

„Schöne Visitenkarte für den Spitzensport in Rheinland-Pfalz“ / Spendenmöglichkeit ist neu

In frischem Gewand präsentiert sich ab sofort die Homepage der Sporthilfe Rheinland-Pfalz: Neben einer Übersicht über aktuell sowie ehemals von der Stiftung geförderte Sportlerinnen und Sportler finden sich unter anderem sämtliche Asse aus dem Team Tokio RLP wieder – rheinland-pfälzische Spitzensportler mit einer realistischen Perspektive auf die Teilnahme an den Olympischen und Paralympischen Spielen in Tokio 2020. Sportbegeisterte Bürger oder Unternehmen erfahren eine Menge über die Aufgaben und Ziele der Sporthilfe RLP als Partner und Förderer des Spitzensports – und wie sie selbst als Kurator oder Sponsor bzw. Partner dem olympischen und paralympischen Sport im Land etwas Gutes tun können und welche Vorteile sie davon haben. Selbstverständlich sind auch Einzelspenden möglich, denn jeder Beitrag hilft der Sporthilfe, Nachwuchs- und Spitzensportler zu fördern.

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LSB-Bestandserhebung: Sportvereine bleiben stabiler Anker der Gesellschaft

1.402.625 Mitglieder in 6.034 Vereinen / Anstieg der Mitgliederzahlen in drei von sieben Altersgruppen / Fußball beliebteste Sportart vor Turnen, Tennis und Leichtathletik

Mehr als ein Drittel aller Rheinland-Pfälzer gehört einem im Landessportbund organisierten Sportverein an. Genau 1.402.625 Mitgliedschaften meldeten die 6.034 Mitgliedsvereine ihrem Dachverband. Trotz eines Rückgangs um 0,69 Prozent bzw. 9.807 Vereinsmitgliedschaften im Vergleich zum Vorjahr bleibt der Sport in Rheinland-Pfalz eine zentrale Größe in der Gesellschaft – mit einer starken Basis an Vereinen. In der aktuellen Bestandserhebung des LSB sind alle Vereinsmitgliedschaften zum Stichtag 1. Januar 2019 erfasst. Die Zahl der Sportvereine im Land ging um 52 Vereine zurück. 6.034 Vereine bedeuten den niedrigsten Wert seit dem Jahr 1996. Der Organisationsgrad, also der Anteil der Rheinland-Pfälzer, die einem Sportverein angehören, ist mit 34,85 Prozent weiterhin hoch – und liegt deutlich über dem bundesweiten Organisationsgrad. „Die Mitgliedschaft in Sportvereinen ist nach wie vor sehr attraktiv“, freut sich der kommissarische LSB-Präsident Jochen Borchert. „Der Vereinssport verbindet die meisten Rheinland-Pfälzer und ist ein stabiler Anker des sozialen Zusammenhalts im Land.“

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LSB: Entlastung für das Ehrenamt in rheinland-pfälzischen Sportvereinen

Der Deutsche Bundestag hat sich für eine neue Benennungsgrenze für Datenschutzbeauftragte ausgesprochen

Gute Nachricht für die rheinland-pfälzischen Sportvereine: Die Benennungsobergrenze für Datenschutzbeauftragte wurde vom Deutschen Bundestag angepasst. Zukünftig muss erst dann ein Datenschutzbeauftragter eingesetzt werden, wenn sich in Vereinen mindestens 20 Personen mit der automatisierten Verarbeitung von personenbezogenen Daten beschäftigen. Insbesondere für einen großen Verband wie den LSB RLP und die drei regionalen Sportbünde mit rund 1,3 Mio. Mitgliedschaften und rund 6.200 Vereinen ist das Thema Datenschutz von herausragender Bedeutung: Im Sportverein werden vielfach Daten mit Bezug zu Personen verarbeitet – sei es bei der Aufnahme in den Verein, bei Ergebnissen von Wettkämpfen, bei Teilnehmer- oder Telefonlisten bis hin zu Redebeiträgen in Protokollen oder Ehrungen auf einer Mitgliederversammlung. In allen Fällen handelt es sich um personenbezogene Daten, die in besonderem Maß vor Missbrauch geschützt werden müssen. 

Änderung der Benennungsgrenze für Datenschutzbeauftragte

Um den Datenschutz im Sportverein zu gewährleisten, wurde im letzten Jahr im Zuge der neuen Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) ergänzend durch den Bundesgesetzgeber festgelegt, dass Vereine dann einen Datenschutzbeauftragten benennen müssen, wenn sich in der Regel mindestens 10 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung von personenbezogenen Daten beschäftigen. Dies hat in vielen Sportvereinen für Verunsicherung gesorgt. In seiner Sitzung am 27. Juni 2019 hat der Deutsche Bundestag nun einem neuen Gesetzesentwurf zugestimmt. Danach müssen von Verantwortlichen oder Auftraggebern ein Datenschutzbeauftragter benannt werden, soweit sie in der Regel mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen. Nun muss noch die Zustimmung des Bundesrates erfolgen, dann kann das Gesetz in Kraft treten.

Ziel der Gesetzesänderung war vor allem eine Entlastung der kleinen und mittleren Unternehmen sowie ehrenamtlich tätigen Vereine. Der Landessportbund begrüßt diese Entwicklung, hat er doch in den letzten Monaten in Gesprächen mit dem rheinland-pfälzischen Landesamt für Datenschutz und mit dem DOSB darauf hingewirkt, die Personengrenze nach oben anzupassen. „Die neue Regelung ist eine große Entlastung für die ehrenamtliche Arbeit in unseren Sportvereinen und sie gibt Sicherheit, da nun wesentlich weniger Vereine einen eigenen Datenschutzbeauftragten bestimmen müssen. Jedoch entbindet auch diese Neuerung unsere Vereine nicht davon, weiterhin die Datenschutzbestimmungen zu beachten“, so Jochen Borchert, kommissarischer Präsident des LSB.

Für weitere Fragen steht Ihnen im Landessportbund Rheinland-Pfalz die Datenschutzbeauftragte Marliese Leuschner als Ansprechpartnerin unter Tel.: 06131/2814-124 oder per Mail an datenschutz [AT] lsb-rlp [PUNKT] de zur Verfügung. Darüber hinaus haben auch die drei regionalen Sportbünde Datenschutzbeauftragte installiert, die den Vereinen und Verbänden für Fragen rund um die DSGVO beratend zur Seite stehen.

"SWR Sport: überall und jederzeit"

Vom 20. Juli 2019 an heißen alle linearen Sportfernsehsendungen im Südwestrundfunk einheitlich "SWR Sport". Die Umbenennung sei ein konsequenter Schritt hin zu einer SWR-Sportwelt, so SWR-Sportchef Harald Dietz im Interview mit Sport InForm.

Herr Dietz, was versprechen Sie sich von der Umbenennung aller linearen Sportfernsehsendungen in "SWR Sport"?

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Innen- und Sportministerium Rheinland-Pfalz stoppt Förderung von Kunstrasenplätzen mit Kunststoff-Einstreugranulat

Entscheidungen der EU-Kommission derzeit noch nicht abschätzbar

Mikroplastik ist das Thema der Stunde. 2018 schon hat eine Studie des Fraunhofer Instituts ausgetragenes Kunststoff-Granulat aus Kunstrasenfeldern und von Laufbahnen als einen in den Top 10 befindlichen Faktor der Mikroplastikverschmutzung der Umwelt identifiziert.

Die Europäische Kommission in Brüssel hat sich mittlerweile des Problems angenommen. Die EU-Chemikalien-Agentur ECHA will bis September 2019 eine Aussage treffen, was sie beabsichtigt, der Europäischen Kommission vorzuschlagen, um die Emission von Mikroplastik in die Umwelt zu stoppen. Ein Verbot von Kunststoffgranulat schon ab 2021 steht im Raum. Bis dahin läuft eine „Konsultation“, bei der sich DOSB und DFB, Kommunale Spitzenverbände und auch der LSB Rheinland-Pfalz für eine mehrjährige Übergangsfrist, heißt für die übergangsweise Erlaubnis zur weiteren Verwendung von Einstreugranulat aus Kunststoff ausgesprochen haben. Ziel ist, Zeit zu gewinnen, die besten Alternativen herauszufinden und die beachtliche Finanzierung von dann notwendigen Sanierungen zu strecken. Die Entscheidungen in Brüssel dazu sind nicht absehbar.

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30 Jahre Bundesprogramm „Integration durch Sport“ mit Podcast-Serie „Halbe Katoffl“ - jetzt Folge 4

Reihe umfasst acht Teile / Kooperation mit dem Podcast „Halbe Katoffl“ von Frank Joung / Vierte Folge („Andere Zeiten, Sprecher-Qualitäten & Pantoffeln“) dreht sich um Kaweh Niroomand.
 

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„Grünes Band“ für Taekwondo Club Ingelheim und Wissener Schützenverein 1870

Ein Hoch auf den Nachwuchs: Commerzbank und DOSB zeichnen insgesamt 50 Sportvereine für vorbildliche Talentförderung mit je 5.000 Euro aus

Die 50 Preisträger des Jahres 2019 der Initiative „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ stehen fest. Eine hochkarätig besetzte Jury hat die Gewinnervereine des seit 33 Jahren bestehenden Wettbewerbs des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Commerzbank AG ausgewählt – mit dem Taekwondo Club Ingelheim (Taekwondo) und dem Wissener Schützenverein 1870 (Sportschießen) diesmal auch wieder zwei Vereine aus Rheinland-Pfalz. Beworben hatten sich engagierte Sportvereine aus kleinen Gemeinden bis hin zu Großstadtklubs. Unter den Prämierten sind etablierte Sportarten wie Turnen und Schwimmen, inklusive wie Goalball für Menschen mit Sehbehinderung, aber auch neue Sportarten wie Baseball und Karate, die bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio ins Programm aufgenommen wurden. So unterschiedlich die Vereinsstrukturen und die Sportarten sind: Alle Vereine eint ihre hervorragende Nachwuchsarbeit, für die sie die Auszeichnung „Das Grüne Band“ erhalten.

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Coubertin-Medaille an 23 Abiturienten

Mehr als eine Auszeichnung für sportliche Leistungen / Insgesamt 81 Schüler in 2019 ausgezeichnet

23 Abiturienten der rheinland-pfälzischen G8-Gymnasien und der berufsbildenden Schulen haben 2019 die „Pierre de Coubertin-Medaille“ erhalten. Zum 18. Mal in Folge hat der Landessportbund auch an diese den Abiturpreis Sport verliehen – zusätzlich zu den Preisträgern der Gymnasien, die bereits im März ihr Abitur abgeschlossen haben. Insgesamt wurden in diesem Jahr 81 Abiturienten ausgezeichnet. Der Preis wird zu Ehren Pierre de Coubertins, dem Begründer der modernen Olympischen Spiele, verliehen. Coubertin (1863 bis 1937) hat der olympischen Bewegung entscheidende Impulse gegeben und auch als Pädagoge das Fair Play und das Wirken für die Allgemeinheit als oberste Ziele menschlichen Wirkens geprägt. Die Auszeichnung erhalten die Abiturienten, die außer sehr guten sportlichen Leistungen auch Fairness und Engagement außerhalb des Sports, zum Beispiel in sozialen Bereichen, bei internationalen Begegnungen, im Schulorchester oder als Schülersprecher, gezeigt haben. So wird der ganzheitliche Erziehungsanspruch der Schule und des Sports hervorgehoben. Mit diesem Preis will der LSB dem Schulsport der Studienstufe wesentliche Impulse geben und die Bedeutung des Fachs Sport für die Ausbildung einer ganzheitlichen Persönlichkeit unterstreichen.

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Vier Medaillen für RLP-Asse bei den Europaspielen

Die Leichtathletinnen Sina Mayer und Majtie Kolberg und die Kampfsportler Ahmed Dudarov und Jonathan Horne holen in Minsk Bronze

Diese Bilanz kann sich sehen lassen: Neun Athlet*innen aus rheinland-pfälzischen Vereinen waren bei den Europaspielen in Minsk mit von der Partie – und gleich vier davon sind mit Edelmetall im Gepäck aus der weißrussischen Hauptstadt zurückgekehrt. Besonders die Leichtathletinnen und die Kampfsportler lieferten ab. Sina Mayer (LAZ Zweibrücken) und Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) schnappten sich mit der Deutschen Leichtathletik-Mannschaft nach einem spannenden Kampf die avisierte Bronzemedaille. In einem neuen Wettkampfformat waren die Ergebnisse über 100 Meter und im Hürdensprint (jeweils Männer und Frauen), im Weitsprung und Speerwurf (Frauen), im Hochsprung (Männer) und einer aus jeweils zwei Männern und Frauen bestehenden 4 x 400-m- Staffel in Punkte umgerechnet worden. Christoph Kessler war die 800 Meter in 1:49 Minuten gelaufen und hatte als Vierter an Kolberg übergeben, die ihr Herz in beide Hände nahm und die 400-Meter-Marke in 56 Sekunden absolvierte. Auf den letzten 200 Metern hatte es einen harten Kampf mit der vor ihr liegenden Tschechin gegeben, kurz vor der Wechselmarke sicherte sich Kolberg den Bronzeplatz – und knüpfte damit nahtlos an ihre Leistungen von der U20-WM-Halbfinalteilnahme 2018 an.

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Trampolinturner Kyrylo Sonn (MTV Bad Kreuznach) gibt sein Karriereende bekannt

Trampolinturner Kyrylo Sonn vom MTV Bad Kreuznach hat sein Karriereende bekannt gegeben. Der 28-Jährige galt die Olympiahoffnung des deutschen Trampolinsports. Doch während der Qualiphase für das höchste Ziel geriet Sonn ins Schwanken. Er gönnte sich eine dreiwöchige Auszeit, um über seine Entscheidung nachzudenken – mit dem Ergebnis, seine internationale Karriere zu beenden. In Bad Kreuznach hatte „Kiri“ seit zehn Jahren am Bundesstützpunkt mit Cheftrainer Steffen Eislöffel trainiert, der ihn zu großen Erfolgen führte: Bei der EM 2018 in Baku erreichte Kiri den fünften Platz im Einzelfinale. 2017 und 2016 sicherte er sich den DM-Titel im Einzel – neben vielen anderen DM-Titeln im Synchron und mit der Mannschaft in seinen aktiven Jahren.

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Siebenkämpferin Celina Leffler (SSC Karthause) beendet ihre Karriere mit 23 Jahren

Wegen anhaltenden Verletzungspechs hat Siebenkämpferin Celina Leffler ihre Karriere im Alter von nur 23 Jahren beendet. „Es soll Spaß machen“, meinte die Medizinstudentin im Gespräch mit der Koblenzer Rhein-Zeitung. Doch der Funfaktor war zuletzt angesichts der vielen kleineren und größeren Blessuren ungefähr so stark ausgeprägt wie Skisprungtalent bei „Eddie the Eagle“. Schon die vergangenen Jahre waren bei dem Toptalent des SSC Koblenz-Karthause durchzogen von Verletzungen. 2019 verletzte sich Leffler just beim ersten Wettkampf der Hallensaison Anfang Januar so schwer, dass sie erst seit April wieder richtig trainieren konnte. Zuletzt plagte sie ein Muskelfaserriss, den sie sich beim Sprinttraining zugezogen hatte. „Das ist frustrierend“, kommentierte die U 18-Weltmeisterin von 2013 im Siebenkampf. Für den Sprung in die absolute Weltspitze hätte sie ihr Training weiter intensivieren müssen. Aber der Körper spielte nicht mit.

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Alle teilhaben lassen, niemanden ausgrenzen

Inklusion wird beim 7. Turnfest des 1. KTC Bad Kreuznach großgeschrieben / Vorbereitungen für Abschlussveranstaltung der Aktion „Ferien vor Ort“ des LSB-Sportjugend am 16. November laufen

Beim siebten Turnfest des 1. Kreativen Tanzsportclubs Bad Kreuznach ist das Thema Inklusion in fetten Lettern geschrieben worden. In und um die Hallen der Martin-Luther-King-Schule in Bad Kreuznach tummelten sich 400 sportbegeisterte Gäste. Von den Kleinsten bis hin zu den Senioren hatten alle jede Menge Spaß an den facettenreichen Angeboten rund um das Thema „Sport für Alle“. Bei den Workshops konnte man mit und ohne Handicap teilnehmen, zum Beispiel unter fachmännischer Anleitung der Rollstuhlbasketballer Körbe werfen oder Powerchair-Hockey spielen mit den Star Drivers der Sportfreunde Diakonie. Auch beim Cheerleading, Rope-Skipping, Fechten sowie bei lustigen Rollisportspielen, Hip-Hop und Zirkusartistik im Zirkuszelt durfte man sich nach Herzenslust ausprobieren. Im Outdoorbereich gab es bei schönem Wetter ein XXL-Schachspiel, Minigolf, Wurfspiele, Riesenseifenblasen, Federball, eine Hüpfburg und als Hauptattraktion den Rollstuhlparcours des Landessportbundes. Hier wurden spielerisch und mit viel Spaß Erfahrungen gesammelt, mit welchen Problemen Rollstuhlfahrer im Alltag zu kämpfen haben.

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Mehr Power für den Sport in der Großregion

AG Sport in Luxemburg gegründet / Saarländer Frank Wagner übernimmt Vorsitz

Der Sport in der Großregion erhöht sein Gewicht in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Am 14. Juni wurde die Arbeitsgruppe Sport des Gipfels der Großregion offiziell im Haus der Großregion in Esch-sur-Alzette/Luxemburg gegründet. Damit setzen die Sportvertreter*innen aus Luxemburg, der belgischen Wallonie, der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, dem französischen Grand Est und seinen Départements, dem Saarland und Rheinland-Pfalz den Beschluss des Gipfels der Staats- und Regierungschefs der Großregion um.

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Projektaufruf: Kooperationsfonds der Großregion

Zugehörigkeitsgefühl zur Großregion soll durch finanzielle Unterstützung von bürgernahen grenzüberschreitenden Kooperationsprojekten gestärkt werden

Die Großregion ist Lebensrealität für mehr als elf Millionen Bürgerinnen und Bürger. Sich besser kennenlernen, sich austauschen, sich gegenseitig besser verstehen – das ist das Ziel des Kooperationsfonds der Großregion. Tragen Sie dazu bei, dass die Menschen die Großregion als gemeinsamen Lebensraum im Herzen Europas entdecken und erleben können und ermöglichen Sie ihnen so, ihr Zugehörigkeitsgefühl zur Großregion zu stärken. Der Gipfel der Großregion startet 2019 eine Pilotaktion, die es den Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen soll, Grenzen zu überschreiten und über Sprachbarrieren hinaus Momente des geselligen Beisammenseins und des Austauschs miteinander zu verbringen. Der Kooperationsfonds der Großregion wird durch das Gipfelsekretariat der Großregion betreut. Sein Ziel ist es, das Zugehörigkeitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zur Großregion durch die finanzielle Unterstützung von bürgernahen grenzüberschreitenden Kooperationsprojekten in der Großregion zu stärken. Um dies in die Tat umsetzen zu können, unterstützt der Gipfel der Großregion IHR Projekt!

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MdB Pilger mit offenem Ohr für Finanzierungsfragen der Freiwilligendienste im Sport

Beim Ortstermin in Koblenz konnte der Bundestagsabgeordnete Detlev Pilger (SPD) hinter die Kulissen der Freiwilligendienste Blicken. Im direkten Austausch mit den Freiwilligendienstleistenden Yannick Saal und Jan Märtig (beide Freiwillige im Sport) ließ er sich von den Erfahrungen im Dienst berichten. Dazu gehörte sich auch die Klagen der beiden anzuhören: „350€ Taschengeld pro Monat bei einer 39 Stunden Woche. Das ist doch sehr knapp bemessen“. In der Schenkendorf Grundschule Koblenz konnte Pilger dann noch FSJler Jan Märtig in seiner Einsatzstelle in Aktion erleben. Neben dem persönlichen Austausch standen von Seiten der Landesarbeitsgemeinschaft Freiwilligendienste in Rheinland-Pfalz (LAG) und der Sportjugend des Landessportbundes politisch wichtige Themen zur Diskussion. Grund der Einladung waren die aktuellen Befürchtungen aller Träger, dass die angekündigte Aufstockung der Zuwendungen im Freiwilligendienst, welche bereits für den Zeitraum Januar 2019-August 2020, feststehen, nach diesem Zeitraum wieder zurückgesetzt werden. Als sportpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion hatte Pilger ein offenes Ohr für die Themen der Verantwortlichen für die Freiwilligendienste, die sich gemeinsam mit Monika Sauer (Vizepräsidentin des LSB) in den Räumlichkeiten des Sportbundes Rheinland trafen.

Am Ende der Gespräche waren sich in einer Sache alle einig: Sowohl in der Schule als auch in den Vereinen und Verbänden, sind die Freiwilligen nicht mehr wegzudenken.

Politischer Hintergrund

Die Träger der Freiwilligendienste sind bundesweit in Alarmbereitschaft, da die Möglichkeit einer Mittelkürzung den politischen Botschaften aus dem vergangenen Jahr widerspricht. Frau Bundesministerin Dr. Giffey hat am 03.12.2018 ein neues Konzept für ein Jugendfreiwilligenjahr aufgelegt und Frau Kramp-Karrenbauer (CDU) ist gar mit einer Wiedereinführung der Dienstpflicht an die Öffentlichkeit getreten. Beide Vorschläge übersteigen die aktuelle Finanzierung deutlich. In der aktuellen Situation sehen wir in der möglichen Kürzung der Mittel und den politischen Vorstößen einen Widerspruch und fordern mindestens eine Verstetigung der aktuellen Mittel.

 

Ideenwettbewerb 2019 – Ehrenamt 4.0

Gesucht werden ehrenamtliche Projekte mit digitaler Unterstützung / Vereine und Verbände können sich noch bis zum 15. Juli bewerben / Top-Projekte werden mit je 1.000 Euro prämiert

Vereine und Verbände aufgepasst: Zum dritten Mal schreibt die Landesregierung den Ideenwettbewerb „Ehrenamt 4.0“ aus. Gesucht werden ehrenamtliche Projekte, die digital oder mit digitaler Unterstützung realisiert werden. Beispiele hierfür sind unter anderem die Koordinierung und Vermittlung von Ehrenamtlichen über soziale Netzwerke, digitale Ansätze der Vorstandsarbeit im Verein, digitale Formate der Fort- und Weiterbildung, Bildungsangebote für den Umgang mit digitalen Medien oder eine selbst entwickelte App. Die besten zehn Projekte werden jeweils mit 1.000 Euro prämiert. Einsendeschluss ist der 15. Juli 2019.

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„Sterne des Sports“: Endspurt ist eingeläutet

Auch Sportvereine aus Rheinland-Pfalz können sich noch bis 30. Juni bewerben / Wettbewerb würdigt ehrenamtliches Engagement

Ehrenamtliches und freiwilliges Engagement in Sportvereinen ist für viele Millionen Menschen selbstverständlich. Sie leisten – über den reinen Sportbetrieb hinaus – wertvolle Arbeit für die Gesellschaft: Inklusion, Integration, Umweltschutz, Angebote für Kinder und Jugendliche, Familien oder Senioren. Mit dem bundesweiten Vereinswettbewerb „Sterne des Sports“ würdigen der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die deutschen Volksbanken Raiffeisenbanken dieses Engagement und fördern somit den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Noch bis 30. Juni  sind die Vereine in Sportdeutschland wieder aufgerufen, sich für den „Oscar des Breitensports“ 2019 zu bewerben und mit ihren Angeboten ins Rennen zu gehen. Zuletzt erhielt der TV Erlangen 1848 bei der Preisverleihung in Berlin den „Großen Stern des Sports“ in Gold aus den Händen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

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